Impact Spider

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Ein Instrument zur selbstständigen Bewertung der Impact-Orientierung von Projekten und Konsortien

Bei der Förderung von Projekten in Horizon2020 spielt die Adressierung des Themas „Impact“ zur Generierung eines Mehrwertes für die Europäische Gemeinschaft und die Anwender der Forschungsergebnisse eine entscheidende Rolle – Impact ist eines der drei Kriterien, an denen Forschungsprojekte gemessen werden.
Es ist jedoch vielfach schwer, den Impact, den Forschung haben wird, in strukturierter Weise zu beschreiben und umzusetzen – insbesondere bevor ein Projekt durchgeführt wurde. Dennoch erlaubt die Beschäftigung mit der Ausrichtung und Strukturierung der Aufgaben und Ziele im Projekt wie auch mit der Organisation der Konsortien erste Aussagen über das Impact-Potential eines zu beantragenden Vorhabens.

Die „Impact Spider“ setzt hier an und hilft bei der Planung und Bewertung von Projekten im Hinblick auf die Berücksichtigung impact-relevanter Aspekte. Es handelt sich um ein Instrument, das auf strukturierte Weise die für die Erzeugung und Optimierung des Impacts entscheidenden Fragen stellt. Im Sinne einer Checkliste und als „food for thought“ hilft die Impact-Spider, das Projekt und das Konsortium auf Impact-Orientierung auszurichten.
Die „Impact Spider“ basiert nicht zuletzt auf den Ergebnissen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „Enabling Innovation“ (Projektkoordination: Technologiemarketing des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt; Projektbeteiligte: Rheinische Fachhochschule Köln, Görgen & Köller GmbH). In diesem Vorhaben wurden Kriterien erarbeitet, die mit Bezug auf Innovationsfähigkeit erfolgreiche von weniger erfolgreichen Forschungsinstituten unterscheiden. Auf Basis der Ergebnisse wurden für die „Impact Spider“ die wesentlichen Kriterien für die Organisation von Konsortien und die Ausrichtung hin zu einem höheren Impact abgeleitet. Die „Impact Spider“ kann dabei bereits beim Verfassen des Projektantrags und anschließend über das gesamte Projekt unterstützend eingesetzt werden.

Das Instrument wird in Form eines Self-Assessments genutzt, bei dem der Anwender eine Bewertung der Statements auf einer Skala von 1 für „nicht vorhanden“ bis 5 für „vollständig vorhanden“ vornimmt. Das zweite Tabellenblatt zeigt diese Bewertung in Form eines Spider Web-Diagramms übersichtlich auf. So kann ein potenzieller Optimierungsbedarf einfach identifiziert werden.
Als wichtige Anregung werden den Antragstellern in der Spalte des Data-Tabellenblattes „Relevant Tasks for Impact Planning“ zusätzlich relevante Fragen gestellt, die Sie in ihrem Projektantrag berücksichtigen sollten, damit die Ausrichtung des Projekts am Bewertungskriterium „Impact“ zielführend ausgerichtet wird.

Sollten Sie weitere Fragen zur Impact Spider haben, dann wenden Sie sich bitte an Dr. Christoph Köller.